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Steuererklärung 2016 für Studenten

Steuererklärung 2016 für StudentenDie Steuererklärung ist das große Thema für viele Studierende in Deutschland geworden, die immer häufiger während ihrer Ausbildungszeit einer bezahlten Beschäftigung nachgehen. Auch wenn die Arbeitsformen sowie die dahinter liegende Motivation recht unterschiedlich sein können, finden Studierende in einem wichtigen Punkt ihre Gemeinsamkeiten. Es ist die Rede von Steuererklärung, um die sie sich oftmals einen Kopf zerbrechen, ganz unabhängig davon, ob diese für sie einen obligatorischen oder freiwilligen Charakter hat.

Aus diesem Grund ist es von enormer Bedeutung, dass sich Studierende nicht nur mit den Formalitäten, sondern vor allem auch mit den Vorzügen, welche die Steuererklärung für sie bietet und welche primär mit der Absetzmöglichkeit von Sonderausgaben oder Werbungskosten verbunden sind, vertraut machen. Um dies zu erleichtern, sind darunter ein paar wertvolle Tipps rund um die Steuererklärung für Studenten zu finden.

Tipp: E-Book mit wervollen Steuertipps für Studenten

Bevor es mit unserem eigentlichen Artikel richtig losgeht, soll vorab noch einmal auf das kostenlose eBook von smartsteuer „Steuer-1×1 für Auszubildende und
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Steuerpflicht oder Freiwilligkeit

Die Pflicht zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung beim Finanzamt besteht für diejenigen Studierenden, die selbständig oder freiberuflich auf der Werkvertrag-, Honorar- oder Rechnungsbasis arbeiten. Nur dann, wenn die steuerpflichtigen Einkünfte unter dem Grundfreibetrag von 8.354 Euro (im Jahr 2015) liegen, bekommen sie die gezahlte Lohnsteuer wieder zurück. Dies gilt genauso für Einkünfte, die aus Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung erzielt wurden.

Im Fall einer Anstellung von Studierenden auf Steuerkarte sind die Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Lohnsteuer nach den Angaben in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) zu berechnen und an das Finanzamt abzuführen. Studierende können sich die Lohnsteuer über ihre Steuererklärung zurückholen – natürlich nur vorausgesetzt, dass die Einkünfte den oben erwähnten Grundfreibetrag nicht überschreiten.

Das gleiche Prinzip gilt für Studierende, die während der Semesterferien einer Voll- oder Teilzeit-Beschäftigung nachgegangen sind. Diejenigen, die eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beziehen, sollten jedoch ihren Verdienst in der vorlesungsfreien Zeit im Auge behalten. Denn das Einkommen wird in diesem Fall angerechnet, sobald es 4.880 Euro im Bewilligungszeitraum, das nicht mit dem Kalenderjahr zu verwechseln ist, überschreitet.

Nur dann, wenn es sich um die Anstellung als studentische Hilfskraft oder um geringfügig entlohnte Beschäftigung (auch als Minijob bekannt) mit einer monatlichen Entgeltgrenze von 450 Euro handelt, sofern kein weiteres relevantes Einkommen besteht, sind Studierende von Lohnsteuer und zugleich Abgabe einer Steuererklärung befreit.

Welches Studium ist absetzbar?

Es ist wichtig zu betonen, dass alle Studien- und berufliche Ausbildungsformen steuerlich absetzbar sind, auch wenn auf unterschiedliche Art und Weise. Während das Erststudium an der Universität oder Hochschule als Sonderausgaben absetzbar ist, sind es die Werbungskosten im Fall einer Fort- oder Weiterbildung, nicht ausschließlich im universitären Bereich.

Der wesentliche Unterschied zwischen Sonderausgaben und Werbungskosten besteht darin, dass die Sonderausgaben limitiert (bis zum Höchstbetrag von 6.000 Euro ab dem Jahr 2012) nur für das Jahr ihres Entstehens geltend gemacht werden, während die Werbungskosten unbegrenzt in die nächsten Jahre übertragbar sind. Die Studienkosten können dann sogar nach Eintritt in den Beruf in der ersten Steuererklärung verrechnet werden.

Alle zu berücksichtigenden Angaben

Neben den Einkünften können Studierende in der Steuererklärung studienrelevante Aufwendungen geltend machen. Hierbei ist zwischen den oben erwähnten Sonderausgaben und Werbungskosten zu unterscheiden. Während die ersten nur für das Erststudium absetzbar sind, gelten die zweiten als alle beruflich bedingten Ausgaben für eine Fort- oder Weiterbildung.

Studienreise von der Steuer absetzenKonkret handelt es sich um solche Kosten, die primär mit Studiengebühren, Prüfungsgebühren, Fachliteratur, Schreibmaterial, im Pflichtprogramm des Studiums vorgeschriebenen Studienreisen oder Exkursionen, Nachhilfestunden oder Sprachkursen, Fahrtkosten und Miete am Studien- oder Pflichtpraktikumsort verbunden sind. Auch die Kosten für einen Rechner oder andere Hardware, die für das Studium benutzt wird, können zumindest teilweise vom Finanzamt zurückgeholt werden. Dies gilt ebenfalls für die Fahrt zur Universität/Hochschule, wobei hier entweder die Pendlerpauschale pro Entfernungskilometer oder das Semesterticket anerkannt werden.

Nicht zu verpassende Abgabetermine

Die offizielle Abgabefrist der Steuererklärung beim örtlichen Finanzamt für das Jahr 2015 ist am 31. Mai 2015 (siehe auch unseren Beitrag zu den Fristen für die Steuererklärung 2016). Sollte diese Abgabefrist nicht eingehalten werden können, so empfiehlt sich ein Antrag auf Fristverlängerung für die Steuererklärung 2016. Diejenigen Studierenden, die ihre Steuererklärung freiwillig machen, können sich vier Jahre Zeit lassen. Der Stichtag für die Abgabe der freiwilligen Steuererklärung für das Jahr 2015 läuft damit am 31. Dezember 2018 ab.

Notwendige Formulare und Unterlagen

Studentin zerreist Steuerformulare für die Steuererklärung 2016Zuallererst muss beachtet werden, dass die Finanzämter keine Formulare mehr für die Steuererklärung für das Jahr 2015 versenden. Diejenigen Studierenden, die sich ihre Formulare bereits in Druckform wünschen, sollen diese persönlich vom zuständigen Finanzamt abholen oder die Steuerformulare 2015 einfach auf unseren Seiten downloaden. Wir empfehlen unseren Lesern allerdings die Nutzung einer kostengünstigen und einfachen Online-Anwendung zur Erfassung Ihrer Steuerdaten.

Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die bereits ausgefüllten und ausgedruckten Formulare per E-Mail nicht angenommen werden und als Briefe an das zuständige Finanzamt zu übermitteln sind.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Steuererklärung mit Hilfe einer seit dem 11. November 2015 von der Finanzverwaltung bereitgestellten neuen ElsterFormular-Version am PC (oder ELSTER Online) zu erstellen und diese dann elektronisch über das Internet einzureichen. Die Nutzung dieses neuen Verfahrens ist freiwillig und kostenlos.

Neben dem Einkommensteuer-Mantelbogen (ESt 1A) können für Studierende zum Beispiel folgende Anlagen relevant sein:

  • Anlage N – Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
  • Anlage S – Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • Anlage KAP – Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Anlage V – Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Anlage AUS – Ausländische Einkünfte und Steuern
  • Anlage N-AUS – Ausländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
  • Anlage SO – Sonstige Einkünfte

Zusätzlich zum Einkommensteuer-Mantelbogen samt den entsprechenden Anlagen sollen Studierende relevante Bescheinigungen über deren Einkünfte, Belege für Sonderausgaben oder Werbungskosten, letzten Einkommensteuerbescheid, wenn vorhanden, Kirchensteuerbescheid sowie persönliche Identifikationsnummer bereit haben. Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Unterlagen, die Sie bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung 2016 bereithalten sollten.

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