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Fristen für die Einkommensteuer

Fristen Steuererklärung 2016Jeder deutsche Beschäftigte arbeitet ungefähr die ersten sechs Monate eines Jahres für den Staat. Erst danach fließt sein Einkommen voll ihm zu. Der Staat verlangt dabei oft viel höhere Abzüge als ihm zustehen, weil vom Lohn Pauschalen abgezogen werden, die die konkrete Situation nicht berücksichtigen können. Daher lohnt es sich vielfach, Quittungen zu sammeln und kompliziert anmutende Formulare auszufüllen. Was für den einen allerdings freiwillig ist, gestaltet sich für den anderen als verpflichtend. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, welche Fristen Sie bei der Einkommensteuer 2016 beachten müssen (oder können).

Personengruppen

Zu unterscheiden sind einerseits abhängig Beschäftigte, die rechtlich gesehen eine Steuererklärung abgeben müssen, und andererseits Männer und Frauen, die dieses freiwillig tun können. Einen Sonderfall bilden darüber hinaus Freiberufler und Selbstständige. Welcher Stichtag für Sie Relevanz besitzt ist somit davon abhängig, welcher Gruppe Sie sich zuordnen lassen.

Verpflichtende Steuererklärung 2016

Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung aus 2016 sind Personen verpflichtet, die

  • einen Freibetrag eintragen haben lassen.
  • gleichzeitig mehrere Beschäftigungsverhältnisse unterhalten haben. Hierzu zählt insbesondere der Bezug von Einkommen nach der Steuerklasse VI (lesen Sie hier mehr zum Thema Steuerklassen).
  • unversteuerte Zugewinne, wie Mieten und Renten, hatten und damit einen Gesamtbetrag von 410 Euro überschritten haben.
  • eine gemeinsame Steuererklärung abgeben. Hierunter fallen insbesondere Ehepartner.
  • die Steuerkombination III/V oder das Faktorverfahren anwenden.
  • geringere Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen als sie ausfallen. Dieses betrifft insbesondere viele Beamte.
  • Freiberufler oder Selbständige sind.
  • vom Finanzamt dazu aufgefordert werden.

Fristen Einkommensteuer 2016, Save the dateIn diesen Fällen muss die Steuererklärung des Vorjahres bis zum 31. Mai des folgenden Jahres eingereicht werden. Fällt der Stichtag auf einen Sonntag, verlängert sich die Frist zur Abgabe der amtlichen Steuerformulare für die Einkommensteuer auf den nächsten Werktag. Bei Inanspruchnahme eines Steuerberaters oder Lohnsteuerhilfevereins verlängert sich die Frist ohne Antragserfordernis auf den 31. Dezember, wobei auch begründeter Aufschub bis Ende Februar oder Ende Mai gewährt werden kann. Bei Konsultation von Steuerberater und Lohnsteuerhilfeverein gelten die gleichen Regelungen.

Die Steuererklärung 2016 muss also für alle Personen die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind bis zum 31. Mai 2017 um 24 Uhr im Briefkasten des Finanzamts liegen. Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine können Erklärungen bis zum 31.12.2017 fristgerecht abgeben.

Freiwillige Steuererklärung

Wer nicht in obige Gruppe gehört, kann sich viel Zeit lassen. Die Abgabefrist verschiebt sich um vier Jahre. Damit reicht es für das Steuerjahr 2016 aus, alle erforderlichen Unterlagen bis zum 31.12.2017 einzureichen. Doch woher rührt das? Der Fiskus geht davon aus, dass Personen mit freiwilliger Steuerklärung Geld zurückerhalten. Während verpflichtende Steuerklärungen Geld einbringen, die beispielsweise für Bildung und Straßenbau benötigt werden, muss der Staat hier den einen oder anderen Taler auszahlen. Für viele kann sich der Aufwand somit lohnen: Beispielsweise erhielten aus dem Steuerjahr 2009 etwa 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger Geld zurück.

Fristverlängerung und Fristversäumnis

Eine Verlängerung der obigen Fristen ist möglich. Hierfür sollte ein Antrag bei der zuständigen Finanzbehörde gestellt und konkrete Gründe benannt werden. Gewöhnlich wird für die verpflichtende Steuererklärung dann ein Aufschub bis zum 30. September 2017 gewährt.

Wenn Personen einen Stichtag verpassen, werden sie irgendwann vom Finanzamt angeschrieben. Hierfür gilt dann: Dieses Schreiben ist in jedem Fall ernst zu nehmen und im Rahmen der Aufforderung sind alle erforderlichen Unterlagen zu erbringen – ansonsten drohen Mahngebühren und Säumniszuschläge.

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